Dass KünstlerInnen Raum als Grundvoraussetzung zur Entwicklung, Exploration und
Realisation künstlerischer Methoden und Praktiken benötigen ist nichts Neues.
Dass Prekarität in den meisten postmodernen KünstlerInnenbiografien eine große
Rolle spielt und die Deckung der genannten Bedürfnisse zunehmend erschwert,
auch nicht.

Nomadische Gesellschaften definieren sich aus kulturellen, ideologischen und
ökonomischen Gründen durch ein permanent translokatorisches Lebensprinzip:
als nicht sesshafte Improvisateure - Prekaritäts-Probanden par excellence sozusagen.

nomadenetappe ist ein beweglicher, nicht-kommerzieller und transdisziplinär
ausgerichteter Kunst- und Projektraum.

nomadenetappe setzt sich mit faltenfreien Positionen in junger
bildender Kunst, experimenteller Musik und Performance auseinander.
Die Beschäftigung mit divergenten Raumsituationen und speziell dem Thema
Leerstand als Lücke im urbanen Kontext ist ein fortwährend bestehendes und
findet sich in diverser Form in den verschiedenen eigenen Projekten.
Neben dem Fokus auf lokalen künstlerischen Positionen wird großer Wert auf
nationale/internationale Vernetzung und inhaltlichen Austausch ähnlich gearteter
Projekte gelegt.

nomadenetappe #2 is:

jakob dietrich
ewald elmecker
christian stefaner-schmid
stefan stipek